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Auf ein
Wort...
Das war, das kommt - Rückblick und
Vorausschau
Im Jahr 2009
hat der Bürgerverein wie in den Jahren zuvor mehr als 100
öffentliche Veranstaltungen für den Bürger abgehalten bzw.
Termine wahrgenommen. Dabei hat sich der Bürgerverein in den
unterschiedlichsten Bereichen
für den Bürger und Neudorf an sich engagiert.
Dies waren:
-
Sicherheit
und Parkraumsituation
-
Bebauungspläne
Neudorf (Carstanjensgelände, McDrive, Sportpark)
Nach den intensiven Bemühungen um die Lärmsanierung im Süden
Neudorfs lag seit 2005 ein weiterer Scherpunkt im Bereich des
Ostbahnhofs, der Neudorfer-, Neuen Fruchtstraße sowie auch beim
Ludgeriplatz und der Ludgeristraße.
-
Die für die Anwohner der Neudorfer Straße oft sehr
unbefriedigende Situation um Internetcafés versuchte der
Bürgerverein mit der Polizei und dem Ordnungsamt anzugehen.
- Mit dem
Planungsamt der Stadt, der Bahn AG, Bahnstationsmanagement und
Aurelis wurde besprochen, was sich im direkten Bahnhofsumfeld
Ost ändern lässt. Hier muss auch die Gesamtsanierung des
Hauptbahnhofs abgewartet werden.
Schwerpunkt
Lärmsanierungen – Im Frühjahr erhielt der Bürgerverein
aus dem Büro der Bundestagsabgeordneten Petra Weis, sowie vom
NRW-Konzernchef die Bestätigung, dass die komplete Lärmsanierung
Neudorf in einer Gesamtlänge von rund 1,6 Kilometer Länge
gesichert sei. Einziger Wermutstropfen ist die Umsetzung der
Maßnahme erst im Jahr 2011. Das aber hängt mit der sehr
umfangreichen Gutachtenerstellung sowie weiterer intensiver
Vorabmaßnahmen (Taktfolge der Züge bei den Bauarbeiten) ab.
Im Detail kam
für Duisburg-Neudorf die Lärmsanierung mit aktivem
(Lärmschutzwände) sowie passivem Lärmschutz (Giebel, Fenster) in
den Bereichen Kammerberg (inklusive Spielplatz und
Vereinsgelände von TuRa 88 Duisburg), entlang der Mozartstraße
bzw. der Mozartschule bis hin zur Waldstraße – auch die
Straußsiedlung einbeziehend - sowie der Bereich
Steinbruchstraße, Waldhornstraße und Lotharstraße (in Neudorf
als „Alte Lotharstraße“ bezeichnet).
McDrive Ecke Neue Fruchstraße/Koloniestraße
Ende Mai
erfuhr der Bürgerverein recht exklusiv, dass es nichts wird mit
der schon fast beschlossenen Umwandlung des Areals der
ehemaligen Gaststätte Rupp in ein Anfahr-Betrieb von McDonald`s
Deutschland. Was nun passiert ist noch offen, da das Gelände
nach Ratsbeschluss für den Gastronomischen Bereich ausgewiesen
wurde.
Berufskolleg
Mitte – Carstanjensgelände
Nach vielen Diskussionen nicht nur hier in Neudorf sieht der
Vorstand des Bürgervereins es so, dass vielschichtige Gründe
dafür sprechen, den Standort Bebauungsplan Nr. 1084 - Neudorf "Neues
Berufskolleg Mitte" in Frage zu stellen. Die von der
Verwaltung aufgeführten Begründungen zu den Einlassungen der
Bürger/Anwohner für den Standort Carstanjens sind zwar zum
großen Teil nachvollziehbar, indes kann man das auch anders
angehen.
Der Standort "Aurelis-Areal"
am Güterbahnhof scheint erheblich geeigneter.
Wer die Umwelt geringer belasten will, wer den ÖPNV stärken
möchte und wer unnötige Belastungen in einem guten Wohnquartier
vermeiden möchte und sogar Abriss von Wohnungen (Ankerstraße 8 -
10) verhindern kann, der muss zwangsläufig den Vorteil der
Bahnareals sehen. Die Bezirksvertretung Mitte und der Rat der
Stadt blieben beim Carstanjensgelände. Baubeginn noch in diesem
Jahr, die Fertigstellung ist für den September 20100 vorgesehen.
Dann wird es wie vor Jahren rund um die Ludgerikirche auch hier
eine Parkraumbewirtschaftung geben.
Wir sehen es
so, dass im sogenannten Schnellimbissbereich Zuwächse erzielt
werden, wenn täglich zwischen 3500 und 500 Menschen das neue
Berufszentrum ansteuern. Wir befürchten aber, dass dadurch die
Menschen, die als Kurzpark Dienstleister wie Handwerk,
Apotheken, Schuhmacher, Reinigungen oder des täglichen Bedarfs
mit erheblichen Einbußen rechnen könnten, da sich diese
„Kurzparker“ andere Nebenzentren suchen werden. Von der dann
ganz engen Parkraumgeschichte ganz zu schweigen, denn noch lange
wird die Psychologie des verknappten Gutes Parkraum nicht
zwangsläufig dazu führen, dass die Masse, die Neudorf ansteuert
auf das nicht optimale ÖPNV-Angebot umsteigt.
 Bürgerverein
stifte zwei Bänke und eine Infosäule für die Oststraße
Durch die zwei aufwendig erstellten Neudorfer Chroniken, mit
Produktionskosten in Höhe von 48.000 Euro, konnten aus den
Erlösen 18.000 Euro an Spenden erwirtschaftet werden. Hiervon
gingen Beträge an Grundschüler, die Gesamtschule Duisburg-Mitte,
die Tafel und an TuRa 88. Auf der Oststraße wurden zwei Bänke im
Wert von 2.500 Euro aufgestellt.
2.880 Euro werden für das Grundschulprojekt 2000 Mozartschule
bereitgestellt. 500 Euro werden derGGS Hebbelstraße für Regale
zugute kommen.
5.000 Euro wird der BV Neudorf für Kinderspielgeräte sowie 3.500
Euro für eine 2,15 Meter große und 1,15 Meter breite Infotafel
auf der Oststraße zur Verfügung stellen.
Weiterhin hat der Bürgerverein die Patenschaft für das Areal des
zukünftigen Haldenparks im Sportpark Duisburg übernommen.
In
Kooperation mit dem Verein "WÜNSCH-DIR-WAS" aus Köln, möchte der
Bürgerverein demnächst Kinderträume erfüllen will.
Zusammengehörigkeit - für und mit den Bürgern Vereinen,
Institutionen und Unternehmen Neudorfs
In diesem Jahr war der Bürgerverein bei zwei Festen auf der
Straße aktiv mit eingebunden, zweimal sogar sozusagen
organisatorisches Rückgrat. Am Samstag, den 6. Juni wollte der Bürgerverein mit der evangelischen
Gemeinde und den Schulen Hebbel- und Mozartstraße gemeinsam
neues leben auf dem Neudorfer Markt bringen, Die Überschrift des
Tages lautet: Es ist niemand ertrunken. Kalt war`s und der
Dauerregen vermieste alles. Sechs Wochen später beim gemeinsamen
– nun schon dritten - Straßenfest mit dem
Johanniter-Seniorenstift der Wildstraße gab es strahlenden
Sonnenschein du einen steten Besucherstrom – auch aus vielen
anderen Stadtteilen.
Anfang Mai gab eine ganz besondere Aktion mit bundesweitem Charakter.
Die katholische Kirche und hier der Bund der katholischen Jugend
hatte zu einer 72-Stunden-Hilfeakltion aufgerufen.
Zu diesen Aktionen gehörte auch der Vorschlag des Bürgervereins, die
optisch schlimme Güterzugunterführung an der Steinbruchstraße
aufzupeppen. Nach Genehmigung bei DB Netz dies tatsächlich tun
zu dürfen wurde zunächst mit Hilfe von Neudorfs Malermeister
Jörg Runge und dessen Mitarbeitern der Tunnel mit Hochdruck
gereinigt, was einen ganzen Vormittag in Anspruch nahm. Dann
ging es mit den vom Malermeisterbetrieb gestifteten Farben mit
den Jugendlichen der Gemeinde St. Ludger sowie dem Duisburger
Künstler Nacir Chemao und dem Bürgerverein ans Werk. Nun sind
Motive aus der Stadt, Neudorfs und Portraits von Anwohnern zu
sehen, wurde kurzerhand auch einige Garagen farblich erheblich
verschönert. Seitdem hat der Tunnel so etwas wie Kultstatus,
staunen Besucher, was mit einfachen Mitteln aber Ideen und viel
Einsatz möglich ist.
Um den immer schlimmer wütenden Graffittiwahn keine Angriffsfläche zu
bieten, stiftete der Bürgerverein einen Speziallack. |