Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,
ein altes deutsches Sprichwort lautet: „Wenn's dem Esel zu wohl wird,
dann geht er auf's Eis und bricht sich ein Bein.“
Ehe ich mich entschloss, dem Wunsch der Bürgerlich-Liberalen und vieler
Bürger zu folgen und mich für das Amt des Oberbürgermeisters in unserer
schönen Heimatstadt zu bewerben, habe ich an diese Worte denken müssen.
Dann aber sagte ich mir, dass, wäre ich ein Esel, die Bürgerschaft von
Duisburg wohl kaum meine langjährige Tätigkeit als
Bürgervereinsvorsitzender und politischer Berichterstatter geduldet
hätte. Außerdem verlasse ich ja nicht den Boden unter den Füßen, um
einen unfreiwilligen Eiertanz zu beginnen. Der Boden bleibt der gleiche
– nur die Verantwortung wächst.
In den Jahren meines Wirkens war es immer mein Bestreben, allen
Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen – gleich
welcher politischen Zugehörigkeit. Ich war immer darum bemüht, die
Bürger persönlich kennen zu lernen, denn Kennenlernen schafft Vertrauen.
Auch ich brauche Vertrauen, wenn ich in Zukunft das Amt der
Oberbürgermeisters erfolgreich ausüben will. Um dieses Vertrauen werbe
ich ich auch für die Zukunft. Darum stelle ich mich zur Wahl.
Unter dem
zunehmenden Einfluss der Globalisierung, technologischen Wandel,
Flexibilisierung der Arbeitswelt, Klimawandel und demographischer
Entwicklung, will ich bereits lange brach liegende Potenziale heben, um
unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen. Dabei gilt es mutig auch
neue Themen anzupacken. Ich möchte für frischen Wind in der Verwaltung
sorgen.
Ich will
mich dafür einsetzen, dass Kinder in unsere Stadt in einem gesunden
sozialen Umfeld aufwachsen, das die Familien und Menschen mittleren
Alters vernünftige Lebens- und Arbeitsbedingungen vorfinden und ich will
mich dafür stark machen, dass ältere Menschen in ihrer Heimat ein
entspanntes und würdiges Lebensumfeld genießen können.
Den Blick nach vorn richten heißt die
Zukunft zu meistern.
Die Zukunft wird der Stadt Duisburg neue Aufgaben bringen.
Ich bin offen zu Ihnen: Es dürfen keine
Versprechen gemacht werden, die nicht gehalten werden können, auch wenn
es bedeutet, dass der Wähler - also Sie - sich beim nächsten Mal nicht
mehr für uns entscheiden. Auch in diesen schwierigen Zeiten müssen die
Aufgaben gemeistert werden. Packen wir's gemeinsam an!